MEDIEN

 

Jugendmedienschutz als eine zentrale Aufgabe des Kinder- und Jugendschutzes

Die gesetzlichen Regelungen zum Jugendmedienschutz sollen junge Menschen vor medialen Inhalten schützen, die eine entwicklungsbeeinträchtigende oder jugendgefährdende Wirkung auf Kinder und Jugendliche haben können. Dazu gehören Filme, digitale Spiele oder Internetangebote, die insbesondere bei Kindern Angst auslösen können oder Gewaltdarstellungen enthalten sowie sozial-ethisch desorientierende oder pornografische Angebote.

Dabei unterscheidet der Gesetzgeber zwischen Darstellungen in den  Medien, die die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit beeinträchtigen können, und jugendgefährdenden Inhalten. Das Jugendschutzgesetz regelt deshalb Altersfreigaben für Kinofilme und Videos sowie Computerspiele auf Trägermedien (CD oder DVD). Für den Bereich der Telemedien und des Rundfunks (Radio und Fernsehen), den Online-Medien (Internet) und der mobilen Kommunikation (Handy) regeln der Jugendmedienschutzstaatsvertrag und der Rundfunkstaatsvertrag der Länder entsprechende Zugangsbeschränkungen bzw. Vorgaben für Anbieter.

Jugendschutzgesetz

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/themen-lotse,did=5350.html

Erläuterung zum Jugendschutzgesetz und

http://www.jugendschutzaktiv.de

Jugendmedienschutzstaatsvertrag

http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/Jugendmedienschutz/arbeitsgrundlagen,did=39114.html