Seit dem 1. Oktober gilt der neue Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV). Darin ist der Jugendschutz in den sogenannten Telemedien (Internet, Fernsehen, Radio, Mobile Medien) geregelt.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat in ihrer Oktober-Sitzung neue Kriterien für die Eignungsanforderungen an Jugendschutzprogramme beschlossen. In diesem Zusammenhang wollen die für die Anerkennung zuständigen Selbstkontrollen (FSF, FSM, FSK, USK) zukünftig in eigener Verantwortung ein Gütesiegel vergeben, das neu entwickelt wurde und das Eltern und andere Nutzer zukünftig auf anerkannte und besonders hochwertige Jugendschutzprogramme aufmerksam machen soll. Jugendschutzprogramme können  auf den Geräten selbst eingerichtet werden und sollen Kinder und Jugendliche vor für sie ungeeigneten Inhalten schützen.

Nach dem neuen JMStV sind die vier anerkannten Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle ab sofort für die Durchführung des Anerkennungsverfahrens von Jugendschutzprogrammen zuständig.

Gutachten: Persepektiven des  technischen Jugendmedienschutzes  Download