Kinder und Jugendliche treten vermehrt digital statt analog in Kontakt, daher scheint die Zunahme von digitalen statt analogen Gewalt-Formen plausibel. Gerade in nicht selbst gewählten Gemeinschaften wie im Konktext Schule können digitale Instrumente wie Videokonferenzen Plattformen für Mobbing bieten.
(Cyber)Mobbing belastet Betroffene psychisch sehr stark: Stress, Isolation, Leistungsabfall und Depressionen können die Folge sein.

POSITIONSPAPIER (CYBER)MOBBING
Die Landesstellen Jugendschutz haben ihre Position für eine nachhaltige pädagogische Prävention und Intervention bei (Cyber)Mobbing formuliert. Ziel ist, aufzuzeigen, wie Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte in Schule, Jugendarbeit und Jugendhilfe (Cyber)Mobbing zwischen Kindern und Jugendlichen verhindern und stoppen können.
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Wir, als AKJS Brandenburg verstehen uns als Wegweise zum Thema (Cyber)Mobbing in Brandenburg und bieten für pädagigische Fachkräfte mit unserem Kooperationspartner Fairaend und dem Sozialpädagogische Institut (SFBB) regelmäßig Workshops zum No Blame Approach Ansatz an. Nächster Termin voraussichtlich im Herbst 2021.

Unser Projekt Eltern-Medien-Beratung (www.eltern-medien-beratung.de) bietet ratsuchenden Eltern Möglichkeiten sich im Rahmen von (digitalen) Elternveranstaltungen Unterstützung zu suchen. Das Angebot hat präventiven Charakter. Oft wird Rat gesucht, nachdem es Vorfälle gab. Eine Intervention gestaltet sich oft schwierig, da der Leidensdruck der Betroffenen hoch und die Positionen oft verfahren sind. Wir empfehlen daher mit präventiven Ansätzen Kinder und Jugendliche früh in demokratischen, konstruktiven und kommunikativen Prozessen zu üben, um sie im Heranwachsen zu (digital) mündigen Menschen adäquat zu begleiten.