Digitalisierung in den Hilfen zur Erziehung

Der digitale Alltag in den Hilfen zur Erziehung ist mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen. 97% aller jungen Menschen im Alter von 12 bis 19 Jahren besitzen ein eigenes Smartphone (JIM-Studie 2018) und in vielen Einrichtungen ist WhatsApp ein Thema, welches neben dem WLAN-Zugang immer wieder zu Konflikten führen kann. Im Zusammenspiel zwischen Fachkräften, Adressat*innen und Institutionen treten Medien als neue und teilweise selbständige Akteure in Erscheinung. Sie halten auch in Form digitaler Kommunikations- und Organisationstools Einzug in den beruflichen Alltag der Hilfen zur Erziehung, Aktenführung oder die tägliche Dokumentation, aber auch die Kommunikation im Team verändern sich. Datenschutzrechtliche Aspekte, der Umgang mit Standardisierungsphänomenen, die Entwicklung digitaler Vernetzungsstrategien, der Rückgriff auf Fallmanagementsoftware stellen neue Fragen, auch bezüglich des Rollenverständnisses der Akteur*innen.

Die Erziehungshilfe muss für die durch die Digitalisierung entstandenen Herausforderungen Lösungen finden, als Ansprechpartner für die Adressat*innen zur Verfügung stehen und sich selbst als Fachkräfte in den Blick nehmen.

Wir möchten Sie einladen, sich im Rahmen der Fachtagung mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Termin: 14. März 2019 von 10 bis 16 Uhr
Ort: Fachhochschule Potsdam, Kiepenheuer Allee 5, 14469 Potsdam

Das genaue Programm finden Sie hier. Es wird geraten sich frühzeitig anzumelden.

Anmeldung

Die Fachtagung wird in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam und der Diakonie Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz durchgeführt.