JUGENDSCHUTZPROGRAMME

 

Anbieter können ihre Webseiten durch entsprechende Programmierung mit Alterskennzeichen versehen, die bei der Nutzung unsichtbar die Seite für eine bestimmte Altersstufe freigeben bzw. sperren. Damit das funktioniert, müssen Eltern und Erziehungspersonen auf dem Computer oder Mobiltelefon ein so genanntes Jugendschutzprogramm installieren, das diese Alterskennzeichen erkennen und die ungeeigneten Seiten für Kinder und Jugendliche je nach Alterseinstellung unsichtbar macht.

Jugendschutzprogramme bieten Eltern und Jugendeinrichtungen die Möglichkeit, Kindern je nach Altersstufe geeignete Internetangebote freizuschalten und ungeeignete zu blockieren. Die Aufgabe der Anerkennung von Jugendschutzprogrammen liegt bei der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Jugendschutzprogramme müssen einen nach Altersstufen differenzierten Zugang zum Internet ermöglichen. Jugendschutzprogramme sind neben technischen Mitteln und Zeitgrenzen eine Variante, die Anbieter im Internet als Jugendschutzmaßnahme bei der Verbreitung von entwicklungsbeeinträchtigenden Angeboten im Internet einsetzen können.

Informationen über anerkannte Jugendschutzprogramme erteilt die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Bisher wurden vier Jugendschutzprogramme anerkannt:

  • Kommission für Jugendmedienschutz

http://kjm-online.de/

  • Cybits AG (SURF SITTER Plug & Play und SURF SITTER PC [Vollversion])

http://www.surf-sitter.de/

  • Deutsche Telekom AG (Kinderschutz Software)

http://tarife-und-produkte.t-online.de/mit-kinderschutz-software-surfen-ihre-kinder-sicher-im-internet-/id_12727562/index

  • JusProg e. V. (JusProg-Jugendschutzprogramm)

http://www.jugendschutzprogramm.de/download.php