Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift „Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis“ widmet sich dem Thema Migration. Die Praxis der Jugendhilfe sieht sich momentan einer Vielzahl und Verschiedenartigkeit von Menschen mit Migrationsgeschichten gegenüber. Da sind Familien, die bereits in der zweiten, dritten oder gar vierten Generation in Deutschland leben, aber aktuell auch zunehmend (minderjährige) Flüchtlinge.
Was es für die Jugendhilfe als Hilfesystem und die Fachkräfte bedeutet, mit dieser Vielfalt umzugehen, und welcher besonderen Kompetenzen es bedarf, um Zugang zu den Familien zu bekommen und Hilfen anzubieten, zeigen die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 4-2015 von KJug.

Aus dem Inhalt

  • Ahmet Toprak: Kultur- und Migrationssensibilität. Kinder, Jugendliche und Familien im Kontext des Jugendschutzes
  • Birgit Jagusch: Migrations- und Diversitätssensibilität im Kinderschutz
  • Andrea Urban: Eltern zu Gast bei Eltern. Medienerziehung für Migranteneltern
  • Ursula Kluge, Henrik Blaich:»Es gibt keine Fettnäpfe. Es sei denn, man redet sich solche ein.« Sensibel, vorurteilsfrei und flexibel: medienpädagogische Angebote für Zielgruppen mit Migrationshintergrund.
  • Sara Scharmanski, Karla Verlinden, Katharina Urbann und Pia Bienstein: Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. Erste Ergebnisse der bundesweiten SeMB-online-Befragung von Mitarbeiter/innen an Förderschulen
  • Sigmar Roll: Minderjährig oder nicht? – und die unterschiedlichen rechtlichen Folgen für Flüchtlinge (Recht und Rechtsprechung

 

http://www.bag-jugendschutz.de/kjug_aktuell.html