NO BLAME APPROACH

 

Ein Ansatz zur Intervention bei Mobbing

„Mobbing ist ein komplexes Phänomen, das sich aus der sozialen Dynamik eines Systems speist, deren Teilnahme Schülerinnen und Schüler nicht frei wählen können aus dem man schwer entkommt. Gemeint ist die Schulklasse, d.h. die Gemeinschaft der Mitschüler, die als Individuum, war als Teil der Gruppe daran teil haben, wenn Mobbing stattfindet. Und auch wenn es inzwischen bestätigte wissenschaftliche Erkenntnis über Mobbing gibt, geht damit auch die Einsicht einher, dass Mobbing-Intervention eines nicht ist: einfach, leicht zu implementieren oder gar zügig umzusetzen.“*

Der „No Blame Approach“ bietet ein praktisches Instrument für Jugendhilfe und Schule, um Mobbing in Gruppen schnell und dauerhaft zu beenden. Der Ansatz zielt primär darauf, Lösungen für das gemobbte Kind zu finden und das Leiden für den betroffenen Schüler oder  die betroffene Schülerin zu beenden unter Verzicht auf Schuldzuweisungen und Sanktionen.

Wir bieten regelmäßig Fortbildungen in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut  (SFBB) an. Termine und Ausschreibung rechzeitig hier auf dieser Seite

Die nächste Fortbildung ist für 23. November 2020 geplant. Ausschreibung ab Mai 2020.

Inhalte:

  • Problemerkennung: Was ist Mobbing (in Abgrenzung zu „normalen“ Konflikten“)
  • Vorstellung der „Drei Schritte des No Blame Approach“
  • Training: Gespräch mit dem gemobbten Schüler / der gemobbten Schülerin
  • Training: Gesprächsführung mit der Unterstützungsgruppe, die die „Akteure“ mit einbezieht
  • Abstecken von Rahmenbedingungen zum Umgang mit Mobbing an der Schule

Zur Projektseite von No Blame Approach

*(Text entnommen aus dem Vorwort von Mechthild Schäfer zur Broschüre „Mobbing ist nicht cool“/ vergriffen)