Safer Internet Day im Landtag Brandenburg

 – Erstmals haben sich am Brandenburger Aktionstag anlässlich des weltweiten Safer Internet Day nicht nur märkische Schülerinnen und Schüler, sondern auch Jugendliche aus dem Nachbarland Polen beteiligt. Gemeinsam mit Bildungs- und Jugendminister Günter Baaske begrüßte Parlamentspräsidentin Britta Stark heute im Landtag in ihrer Funktion als Schirmherrin 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 14 bis 16 Jahren. Dabei rief sie die Jugendlichen dazu auf, sich gegen Hass und Menschenverachtung im Internet einzusetzen.

Angesichts der Anonymität des Netzes warnte sie: „Hasskommentare sind alles andere als harmlos. Aus Worten können sehr schnell Taten werden.“ In diesem Zusammenhang ermutigte Stark die Schülerinnen und Schüler, sich für Fairness im Internet zu engagieren: „Unterstützt Initiativen gegen Mobbing, Hass und Rassismus und bezieht Stellung für Respekt und Mitmenschlichkeit!“

Auch Baaske plädierte für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet: „Das Internet gehört insbesondere durch Smartphones zum jugendlichen Lebensalltag. Es kommt auf einen vernünftigen Umgang an. Deshalb müssen Eltern mit ihren Kindern schon früh einen verantwortungsbewussten Netz-Umgang einüben. Lehrkräfte können das begleiten. Deshalb spielt Mediennutzung eine wichtige Rolle im neuen Rahmenlehrplan. Ziel ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Netz und Smartphone.“

Der Aktionstag im Landtag bildet den Höhepunkt einer deutsch-polnischen Projektwoche zum Thema „Das ist unser Netz – To jest Nasza sieć“. In verschiedenen Workshops beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler auch heute mit aktuellen Fragen aus den Bereichen Netzpolitik und Internetsicherheit. Im Rahmen einer anschließenden Ergebnispräsentation diskutieren sie ihre Erkenntnisse und Meinungen nicht nur untereinander, sondern auch mit Abgeordneten.

In diesem Jahr beteiligen sich Schülerinnen und Schüler der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule und des Filmgymnasiums in Potsdam, des Bernhardinums in Fürstenwalde und des Goethe-Schiller-Gymnasiums in Jüterbog sowie polnische Jugendliche aus Wroclaw, Bykowizna, Wyszków und Będzin.