Veranstaltung zu Neuregelungen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG)

am 13. September 2021 in Kooperation mit dem Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB), digital

Am 1. Mai 2021 ist ein neues Jugendschutzgesetz in Kraft getreten. Im Kern der Reform stehen Änderungen im Bereich des Jugendmedienschutzes. Doch was bedeuten diese Änderungen für die praktische Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe?
Die Nutzung digitaler Räume gehört selbstverständlich zum Lebensalltag. Die bisherigen Bestimmungen des JuSchG konnten dem nicht mehr entsprechen, Intention des Gesetzgebers war deshalb eine Anpassung der gesetzlichen Regelungen an die Medienrealität junger Menschen. Jetzt geht das Jugendschutzgesetz vom Recht der Kinder auf digitale Beteiligung aus und verlangt, dass die digitalen Lebensräume sicher gestaltet werden müssen. Die Benennung von Schutzzielen stellt einen Fortschritt dar. Dass neben den medialen Inhalten die Risiken digitaler Kommunikation und Interaktion aufgeführt werden, entspricht den Anforderungen an einen zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutz.
Schutz – Befähigung – Teilhabe: Dies sind die Grundprinzipien für einen modernen Kinder- und Jugendschutz, die auch im Kontext der UN-Kinderrechtskonvention diskutiert werden. Das neue JuSchG soll einen rechtlichen Rahmen dafür bieten und Anbieter in die Verantwortung nehmen, eine Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) übernimmt wichtige Funktionen. Erziehung und Bildung sind gefordert, mit Angeboten des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes in allen Arbeitsfeldern ihren Beitrag zu leisten.
Diesen Fragen wollen wir am 13.09.2021 mit Ihnen gemeinsam nachgehen.

PROGRAMM

ab 12:40 Einlass

13:00 Begrüßung und Grußworte von
– Britta Ernst – Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (angefragt)
– Sandra Scheeres – Senatorin für Bildung, Jugend und Familie (angefragt)

13:30 Das neue Jugendschutzgesetz – Intention und Neuregelungen im Überblick / Klaus Hinze, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ)

14:00 Interaktiver Austausch in Breakout-Rooms

14:45 Gaming und Interaktionsrisiken – welche Orientierungen bieten Altersfreigaben und Deskriptoren der USK? / Uwe Engelhard, Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der USK

15:10 Schutz der persönlichen Integrität junger Menschen – Aufgaben der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) / Sebastian Gutknecht, Direktor der BzKJ

15:30 Fragen zu den Vorträgen

15:45 Pause

16:00 Workshops 1 – 4

16:45 Zusammenfassung aus den Arbeitsgruppen: Welche Konsequenzen ergeben sich für die Kinder- und Jugendhilfe?

17:15 Ende

ANMELDUNG

Bitte melden Sie sich über das SFBB an der Veranstaltung an: https://sfbb.berlin-brandenburg.de (Frist: 02.09.2021)

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Den Flyer finden Sie hier zum Download und Anmeldeformular des SFBBs hier.

(Photo by Kushagra Kevat on Unsplash)