Digitale Medien durchdringen mittlerweile alle individuellen, sozialen und gesellschaftlichen Bereiche und sind allgegenwärtiger Bestandteil der Kommunikationskultur. Aktuelle Begrifflichkeiten weisen auf diese Entwicklung hin: Digitalpakt, digitale Gesellschaft, Digitalisierungsstrategie, Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt. Diese Entwicklungen stellen die Gesellschaft allgemein, aber auch die Kinder- und Jugendhilfe vor große Herausforderungen, in Erziehung und Bildung.

Mit der Aufnahme der ›Gaming Disorder‹ in den ICD11 durch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Debatte um problematische Nutzungsweisen von digitalen Medien junger Menschen eine neue Dimension erreicht. In regelmäßigen Abständen wird von suchtähnlichem Verhalten berichtet, in der öffentlichen Diskussion, aber auch in Fachbeiträgen wird ein Abhängigkeitsverhalten bereits im Kindes- und Jugendalter konstatiert. Viele Erwachsene, die nicht mit digitalen Medien aufgewachsen sind, sehen darin eine Gefährdung junger Menschen.

Doch wann ist Mediennutzung normal, problematisch, exzessiv oder suchtähnlich? Im Rahmen der Veranstaltung sollen Präventions- als auch Interventionsmaßnahmen für Jugendliche ebenso diskutiert werden, wie Maßnahmen zur Elternbildung, um einer exzessiven Mediennutzung entgegenzuwirken.

Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Haus Berlin
Zeit: 11.November 2019 , 10 Uhr – 16.30 Uhr
Tagungsgebühr: 30,- € inkl. Verpflegung
Anmeldeschluss: 25. Oktober 2019

Programm zum Download

Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) & Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. (AKJS)

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